Hier werden die wichtigsten Begriffe erklärt, die im Sequencer vorkommen. Die Erklärungen sind bewusst einfach gehalten und setzen keine Vorkenntnisse voraus.
ArrangementDer Bereich, in dem die Audioaufnahmen zeitlich angeordnet werden. Hier bestimmst du, was wann zu hören ist.
AttackBestimmt, wie schnell ein Ton am Anfang seine Lautstärke erreicht. Mehr Attack macht den Anfang weicher und weniger plötzlich.
BassTiefe Töne eines Musikstücks, zum Beispiel von Bassgitarre, Bass-Synthesizer oder tiefer Trommel.
BPM„Beats per Minute“ bedeutet Schläge pro Minute. 120 BPM sind 120 Grundschläge in einer Minute. Je höher der Wert, desto schneller das Musiktempo.
Browser speichern / ladenSpeichert das Projekt im Speicher des verwendeten Browsers auf diesem Gerät oder lädt es von dort wieder.
ClipEin einzelner Audioabschnitt auf einer Spur. Ein Clip kann eine geladene WAV-Datei oder eine eigene Aufnahme sein.
COMP / KompressorGleicht starke Lautstärkeunterschiede aus. Laute Stellen werden gebremst, wodurch das Signal gleichmäßiger und oft druckvoller wirkt.
DecayBestimmt, wie schnell ein Klang nach seinem Anfang wieder abklingt. Kurzes Decay klingt knapp, langes Decay lässt den Klang länger ausklingen.
DelayEin Echo-Effekt. Das Originalsignal wird nach kurzer Zeit noch einmal wiederholt.
Delay-ZeitBestimmt den zeitlichen Abstand zwischen Originalton und Echo. Die Angabe erfolgt in Millisekunden (ms).
DrumsSchlagzeug- und Rhythmusklänge wie Kick, Snare, Hi-Hat oder Percussion.
EffektEine Klangbearbeitung, die das Audiosignal verändert, zum Beispiel Hall, Delay oder Filter.
Einblenden (Fade-in)Der Anfang eines Samples wird langsam lauter statt sofort mit voller Lautstärke zu beginnen.
FortschrittsanzeigeBeim Mixdown zeigt ein Balken, wie weit die Vorbereitung und Erstellung der WAV-Datei fortgeschritten ist. Während der eigentlichen Audioberechnung bewegt sich der Balken, weil der Browser für diesen Schritt keinen exakten Prozentwert bereitstellt.
FeedbackBeim Delay bestimmt Feedback, wie viel vom Echo erneut in den Effekt geschickt wird. Mehr Feedback erzeugt mehr und länger hörbare Wiederholungen.
Hall / ReverbSimuliert die Schallreflexionen eines Raumes. Dadurch kann ein Klang räumlicher oder weiter entfernt wirken.
Halbton / stEin Halbton ist der kleinste normale Tonschritt in der westlichen Musik. +12 Halbtöne entsprechen einer Oktave höher, −12 einer Oktave tiefer.
HochpassEin Filter, der tiefe Frequenzen abschwächt und höhere Frequenzen passieren lässt. Damit kann man zum Beispiel Rumpeln entfernen.
HüllkurveBeschreibt, wie sich ein Klang über seine Dauer verändert. Hier lassen sich beim Sample Lautstärke, Tonhöhe, Tempo sowie Ein- und Ausblendung einstellen.
Hz / HertzMaßeinheit für Frequenz. Tiefe Hz-Werte entsprechen tiefen Tönen, hohe Werte höheren Tönen.
LoopEin Bereich oder Ablauf wird nach seinem Ende automatisch wieder von vorn abgespielt.
MasterDie Gesamtlautstärke des Sequencers. Sie wirkt auf alle Spuren zusammen.
MetronomEin gleichmäßiger Klick, der das eingestellte Tempo vorgibt und beim Einspielen im Takt hilft.
Mix / MixdownAlle hörbaren Spuren werden zu einer gemeinsamen Audiodatei zusammengemischt.
Mute (M)Schaltet eine Spur stumm. Sie bleibt im Projekt erhalten, ist aber bei der Wiedergabe nicht zu hören.
PanBestimmt die Position einer Spur im Stereobild: links, Mitte oder rechts.
RasterEin unsichtbares Zeitgitter. Beim Verschieben können Clips passend zu Takten oder Notenwerten einrasten.
SampleEine digitale Audioaufnahme bzw. ein einzelnes Klangstück, das im Sequencer verwendet und bearbeitet wird.
SechzehntelnoteEin kurzer Notenwert. In einen 4/4-Takt passen 16 Sechzehntelnoten.
Solo (S)Lässt die gewählte Spur allein hören und blendet die anderen Spuren vorübergehend aus.
Spur / TrackEine waagerechte Ebene für Audio. Mehrere Spuren ermöglichen zum Beispiel getrennte Aufnahmen für Schlagzeug, Bass und Sprache.
Spur scharf / RMarkiert eine Spur für die Aufnahme. Eine neue Aufnahme wird auf dieser Spur abgelegt.
Takt (4/4)Eine musikalische Zeiteinheit. Beim 4/4-Takt besteht ein Takt aus vier Viertelschlägen.
TempoHier verändert „Tempo“ die Länge eines Samples. Unter 100 % wird es schneller und kürzer, über 100 % langsamer und länger.
TiefpassEin Filter, der hohe Frequenzen abschwächt und tiefere Frequenzen passieren lässt. Der Klang wird dadurch dunkler oder dumpfer.
Tonhöhe koppelnIst die Kopplung aktiv, verändert das Tempo auch die Tonhöhe wie bei einem schneller oder langsamer laufenden Tonband. Ohne Kopplung versucht der Sequencer, die Tonhöhe beizubehalten.
Triolen (1/8T)Drei gleich lange Noten werden in die Zeit gespielt, in der normalerweise zwei Achtelnoten liegen. Das erzeugt einen charakteristischen, oft swingenden Rhythmus.
TUNEVerändert die Tonhöhe der gesamten gewählten Spur in Halbtonschritten.
ViertelnoteDer Grundschlag, auf den sich die BPM-Angabe normalerweise bezieht. Ein 4/4-Takt enthält vier Viertelnoten.
Vol / VolumeDie Lautstärke einer einzelnen Spur.
VST / VST3Ein verbreitetes Plugin-Format für Musikprogramme. Solche nativen Plugins können in diesem Browser-Sequencer nicht direkt geladen werden.
WASM / WebAssemblyEine Technik, mit der leistungsfähige Programme oder Audiofunktionen im Webbrowser ausgeführt werden können.
VU-MeterEine Pegelanzeige für die Lautstärke des Gesamtsignals. L und R stehen für den linken und rechten Stereokanal. Grüne Felder bedeuten normalen Pegel, Gelb und Orange zeigen einen hohen Pegel. Leuchten die roten Felder um 0 dB auf, ist die Übersteuerungsgrenze erreicht. Dann sollte zum Beispiel der Master-Regler etwas heruntergeregelt werden.
WAVEin verbreitetes Format für unkomprimierte Audiodateien. Der Sequencer kann WAV-Dateien laden und den fertigen Mix als WAV ausgeben.
Web AudioDie Audio-Technik des Webbrowsers, die Wiedergabe, Mischung und Effekte direkt auf der Webseite ermöglicht.
WSEQDas Projektformat dieses Sequencers. Es speichert die Projekteinstellungen zusammen mit den verwendeten Audiodaten, damit das Projekt später weiterbearbeitet werden kann.
ZoomVergrößert oder verkleinert die zeitliche Darstellung. Ein hoher Zoomwert zeigt einen kürzeren Zeitabschnitt dafür genauer.
AchtelnoteEine Achtelnote ist halb so lang wie eine Viertelnote. In einen 4/4-Takt passen acht Achtelnoten.
Ausblenden (Fade-out)Das Ende eines Samples wird langsam leiser, statt plötzlich abzubrechen.